
In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach dem Baustoff Lehm
merklich zugenommen. Herstellungs- und Bauverfahren, die nach dem
kurzen Boom des Lehmbaus in der unmittelbaren Nachkriegszeit nahezu
verlorengegangen sind, wurden wiederentdeckt und zum Teil
weiterentwickelt.

Ton, der Grundstoff des Lehms, wurde von der Keramikindustrie
eingehend auf seine chemischen und physikalischen Eigenschaften
und deren Beeinflußbarkeit theoretisch und praxisorientiert untersucht.
Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden bisher wenig genutzt, um den
Baustoff Lehm in seinen Eigenschaften zu steuern bzw. gleichförmiger
herzustellen und somit die große Streuung der Materialkennwerte zu
verringern. Weiterhin könnten wir hierzulande eine bessere Klassifizierung
der unterschiedlichen Lehme hinsichtlich ihrer Materialeigenschaften
gut gebrauchen.

Die alten Lehmbaunormen lehnten sich an die damalige Mauerwerksnorm
DIN 1053 (Ausgabe Dezember 1952) und die Norm für Wanddicken von
Wohnungsbauten DIN 4106 (Ausgabe Mai 1953) an. Es liegt nun nahe,
die Normen des Mauerwerksbaus mit den alten Lehmbaunormen hinsichtlich
der Konzepte für die Bemessung und Tragkonstruktion zu vergleichen.

Die Mauerwerksnorm wurde kontinuierlich erweitert und den Bedürfnissen
angepaßt. 1974 wurde sie so erneuert, daß die DIN 4106 ersatzlos
zurückgezogen werden konnte. Ökonomische Gründe erhöhten die
konstruktiven und insbesondere die statischen Anforderungen an
das Mauerwerk immer mehr. Diese Entwicklung leitete eine intensive
Forschung auf diesem Gebiet ein, deren Resultate zur DIN 1053
Teil 2 (Ausgabe Juli 1984) führten. Damit war es den Tragwerksplanern
möglich, Mauerwerk ingenieurgemäß zu dimensionieren. Die Norm von
1974, nun als Teil 1 bezeichnet, regelte weiterhin die konstruktive
Ausbildung. Beide Teile waren jedoch nicht hinreichend aufeinander
abgestimmt, da die einfachen Regeln von Teil 1 sich nicht immer als
Grenzbetrachtung der ingenieurgemäßen Bemessung nach Teil 2 ergaben.
In der Ausgabe von Teil 1 (Februar 1990) wurde das
Rezeptmauerwerk entsprechend angepaßt.

In der Neuausgabe von November 1996 sind das Rezeptmauerwerk, das
vereinfachte Bemessungsverfahren und das genauere Bemessungsverfahren
weiter vereinheitlicht und in Teil 1 zusammengefaßt. Die Einstufung von
Mauerwerksklassen aufgrund von Eignungsprüfungen wird in Teil 2 behandelt.

Eine neue Norm für Lehmbau könnte sich an der aktuellen Mauerwerksnorm
orientieren, wofür allerdings systematische Untersuchungen der
Werkstoffeigenschaften des Lehms und seiner Zuschlagstoffe erforderlich
sind. Weiterhin wäre eine entsprechende Qualitäts- und Güteüberwachung
sowohl der Baustoffe des Lehms als auch der Bauausführung zu regeln.

Im folgenden Abschnitt sind für den Standsicherheitsnachweis bedeutsame
Fakten der alten Lehmbaunormen stichwortartig zusammengestellt. Nach
Erörterung des Sicherheitsniveaus von Lehmmauerwerk nach DIN 18954
wird die Möglichkeiten gezeigt, Lehmmauerwerk nach dem vereinfachten
Nachweisverfahren der DIN 1053, Teil 1, zu behandeln. Abschließend
werden offene Fragen der Forschung angesprochen.

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Standsicherheit nach den alten Lehmbaunormen

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In der alten Lehmbaunorm DIN 18951 und den Vornormen DIN
18952-18957 - sie wurden 1971 ersatzlos zurückgezogen - finden
sich notwendige und aus heutiger Sicht unzureichende Bemessungskonzepte
und Materialkennwerte für den Standsicherheitsnachweis. Der Stand der
damaligen Normen läßt sich folgendermaßen skizzieren:

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DIN 18951:
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Blatt 1: Lehmbauten, Vorschriften für die Ausführung (1.1951)
(entspricht der alten Lehmbauverordnung vom 4. Oktober 1944).

Blatt 2: Lehmbauten, Erläuterungen (1.1951) (Blatt 2 sind Erläuterungen,
die sich auf die jeweiligen Paragraphen von Blatt 1 beziehen).
§ 6 Wellerwände (Innen- und Außenwände d >= 38 cm)
§ 7 Lehmstampfwände (Innenwände d >= 25 cm, Außenwände d >= 38 cm)
§ 8 Lehmsteinwände (Innenwände d >= 25 cm, Außenwände d >= 38 cm)
§ 11 Höhe der Lehmwände: Zweigeschossige Lehmbauten sind erlaubt, wenn
Gutachten des Lehms nach § 1 Abs. 5 vorliegen und ein Fachmann
nach § 3 hinzugezogen wird.
§ 13 Decken: "Lehmwände dürfen als Auflager für Massivbauteile
nicht benutzt werden; ausgenommen sind Fertigbauteile für Fenster
und Türstürze. Massivdecken, auch Unterzüge und dgl. aus Stahl oder
Beton, sind nur auf Wänden aus Mauerziegel oder Beton ..., oder auf
gleich festen Unterstützungen zulässig."

Blatt 2 Nr. 26 c): Die wegen der begrenzten Druckbeanspruchung
(je nach Lehmart 0,25-0,3 N/mm2 und wegen der Schwind-
und Setzungserscheinungen des Lehms i.allg. verbotene Belastung von
Lehmwänden durch massive Decken, Unterzüge und andere schwere
Massivbauteile kann in Sonderfällen unter Nachweis der Standsicherheit
mit Befreiung zugelassen werden. Bei einer Druckbeanspruchung von mehr
als 0,3 N/mm2 muß, um diesen Nachweis zu ermöglichen,
die Trockenfestigkeit nachgewiesen werden.
§ 17 Türen und Fenster: Auflagerlänge 20-25 cm

Blatt 2 Nr. 34 a): Reicht die Auflagerungslänge von 20-25 cm nicht
innerhalb der Druckbeanspruchung von 0,25-0,3 N/mm2 aus,
so sind zur weiteren Druckverteilung Unterlagswerkstücke erforderlich.

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DIN 18952 (Vornorm 5.1956):
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Blatt 2: Prüfung von Baulehm
(2.4) Bindekraft (Zugfestigkeit) Abweichung vom Mittelwert Zug = 10 %
(5.1) Druckfestigkeit des Baulehms: 3 Proben (70 mm); Abweichung vom Mittelwert = 20 %
(5.2) Druckfestigkeit des trockenen und verdichteten Lehmbaustoffes:
5 Probekörper (300 mm); Abweichung vom Mittelwert = 20 %

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DIN 18953 (Vornorm 5.1956) Baulehm, Lehmbauteile:
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Blatt 2: Gemauerte Lehmwände: Steindruckfestigkeit (eigentlich
Mauerwerksfestigkeit): 10 Proben (2 Steine übereinander,
Zementmörtel d = 1,5 cm); mittlere Mindestdruckfestigkeit 2,5 N/mm2
(LL Steine: 1,0 N/mm2); Abweichung vom Mittelwert = 20 % (LL Steine = 50 %)
(4.3) Mauermörtel: 1 Geschoß bis 3 m Höhe: MG I nach DIN 1053 oder
Lehmmörtel nach DIN 1169 (6.1947); ab 2 Geschosse: MG II nach DIN 1053

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DIN 18954 (Vornorm 5.1956) Ausführung von Lehmbauten:
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(2) Stabilität der Bauwerke und Bauteile: "Bei ein- und
zweigeschossigen Bauten kann auf einen besonderen Nachweis
verzichtet werden, wenn von den nach Abschnitt 2.2 geforderten
aussteifenden Wänden eine ausreichende Anzahl von Außenwand zu
Außenwand oder von Außenwand zu belasteter Innenwand durchläuft."
(2.1) Wanddicken: Außenwände d >= 37,5 cm; Belastete Innenwände
mit d >= 25 cm; h = 3,25 m, p = 2,75 N/mm2, Stützweiten = 4,5 m
(Tabelle siehe die Veröffentlichung als Buch)
(2.2) Aussteifung belasteter Wände analog zu DIN 1053 (12.1952)
(4) Mörtel nach DIN 1053 (Widerspruch zu DIN 18953 Blatt 2 [4.3])
(7) Zulässige Beanspruchung

Tabelle 1: Zulässige Spannungen nach DIN 18954 (siehe Tabelle
in der Veröffentlichung als Buch)

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DIN 1169 (6.1947) Lehmmörtel für Mauerwerk und Putz (1974 zurückgezogen):
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(5) Anwendbarkeit des Lehmmörtels

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nicht mehr als zwei Vollgeschosse
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nicht für Wände und Decken von Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit und Schwitzwasserbildung

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(6) zulässige Spannungen für Mauerwerk aus Mauersteinen
aller Art mit Lehmmörtel (Tabelle siehe Veröffentlichung als Buch)
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Für den Spannungsnachweis ist DIN 1053 maßgebend.

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Sicherheit des Lehmmauerwerks nach DIN 18954

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Die zulässigen Spannungen zul. s in der DIN 1053 Teil 1 (11.74) basieren
auf einem globalen Sicherheitsbeiwert
g
T1 >= 3. Sie beziehen sich auf den
Mittelwert der im Labor im Kurzzeitversuch bestimmten Mauerwerksdruckfestigkeit
und auf eine Schlankheit
l
= h/d = 10. Dieses Sicherheitsniveau hat sich
bewährt.

In DIN 1053 Teil 1 (11.96) wird analog zur Vorgehensweise bei anderen
Baustoffen wie z.B. Beton nicht vom Mittelwert, sondern von dem 5-%-Quantil
(Nennfestigkeit) der Druckfestigkeit ausgegangen. Dies gilt nicht nur
für Mauerwerk, sondern auch seit längerem für Mauersteine und in
abgewandelter Form prinzipiell auch für Mauermörtel. Die Nennfestigkeit
beträgt etwa 80 % der mittleren Druckfestigkeit. Der globale
Sicherheitsbeiwert ist durch den Teilsicherheitsbeiwert
g
T = 2,0
ersetzt worden, der sich auf die Nenndauerstandfestigkeit bezieht.
Außerdem wird berücksichtigt, daß die Dauerstandfestigkeit geringer
ist als die Kurzzeitfestigkeit. Die Dauerfestigkeit beträgt
circa 85 % der Kurzzeitfestigkeit.

Mauerwerk unter Druckbeanspruchung versagt i.allg. durch Aufspalten
der Steine in Längsrichtung der Wand. Die Bruchflächen verlaufen
entweder im mittleren Bereich der Wanddicke oder oberflächennah
in Form eines Schubkegels.

Das Versagen im mittleren Bereich der Wanddicke wird durch das
unterschiedliche Querverformungsverhalten von Stein und Mörtel
induziert. Die Querdehnung des Mörtels ist i.d.R. größer als die
des Steins, indem dadurch Querzugspannungen entstehen. Im Mörtel
werden hingegen Querdruckspannungen hervorgerufen.

Die Grundgesamtheit ist nicht definiert; es liegen lediglich wenige
Versuchswerte vor. Dies bedeutet, daß sowohl der Mittelwert x
und die Standardabweichung als auch das p-Quantil statistisch
abgeschätzt werden müssen.

(Für die im einzelnen dargelegte Berechnung siehe die Veröffentlichung in Buchform.)

In Tabelle 2 sind die berechneten Materialsicherheitswerte
g
bezogen auf zul.
s
nach DIN 18954 jeweils für die zwei
Verteilungsfunktionen angegeben. Bei der Berechnung wurde der
Faktor k2 nach DIN 1053, Teil 1, zur Berücksichtigung der
Stabilität in Abhängigkeit der Schlankheit h/d verwendet.
Für alle Steinfestigkeiten und Schlankheiten ist ein
Sicherheitsniveau von mind.
g
= 2 vorhanden.

Tabelle 2: Berechnete Materialsicherheitswerte bezogen auf zul.
s
nach DIN 18954
(siehe Tabelle in der Veröffentlichung als Buch)

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Standsicherheit in Anlehnung an DIN 1053

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Die Sicherheitsanalyse des letzten Abschnitts war an die Norm
für Mauerwerk DIN 1053 angelegt. Es liegt insofern nahe, diese
Norm auch zur Bemessung und Durchführung des
Standsicherheitsnachweises für Mauerwerk aus Lehmsteinen
anzuwenden. Die Grundspannungen
s
0
(bezogen auf eine
Schlankheit von h/d = 10) analog zum vereinfachten
Nachweisverfahren der DIN 1053 Teil 1 sind in Tabelle 3
ebenfalls für beide Verteilungsfunktionen angegeben.

Tabelle 3: Grundspannung
s
0
bezogen auf h/d = 10 nach
LNV mit Stichprobenverteilung und NV unter Annahme einer
Grundgesamtheit (siehe Tabelle in der Veröffentlichung als Buch)

Aus den Werten der Tabellen 2 und 3 wird offensichtlich, daß
die Werte infolge der Normalverteilung (LV) um etwa ein Drittel
größer sind als die der logarithmischen Normalverteilung mit
Berücksichtigung der Stichprobenverteilung (LMV). Würden nun
hinreichend Versuchswerte für die jeweiligen Steinklassen
vorliegen - etwa 100 oder besser noch mehr -, so näherten
sich die Werte der LNV denen der LV immer mehr an.
Es könnten generell gesichertere statistische und
wahrscheinlichkeitstheoretische Annahmen getroffen werden,
die zu höheren Grundspannungen bei gleichbleibendem
Teilsicherheitsbeiwert von 2.0 führen. Mit den Grundspannungen
s
0
läßt sich nun der Standsicherheitsnachweis nach dem
vereinfachten Nachweisverfahren der Mauerwerksnorm
DIN 1053 Teil 1 durchführen.

Eine andere Möglichkeit, die Grundspannung
s
0
zu ermitteln,
besteht darin, diese aus Versuchen nach DIN 1053 Teil 2
(Mauerwerk nach Eignungsprüfung) zu ermitteln. Ist die Grundspannung
bekannt, so kann wiederum nach dem vereinfachten Nachweisverfahren
der DIN 1053 Teil 1 verfahren werden.

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Fazit und Ausblick

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Eine Sicherheitsanalyse auf Grundlage der logarithmischen
Normalverteilung unter Berücksichtigung der Stichprobenverteilung
sowie nach der Gaußschen Normalverteilung mit Annahme einer
Grundgesamtheit ergaben, daß das Sicherheitsniveau der alten
DIN 18954 für Lehmmauerwerk dem der Mauerwerksnorm DIN 1053
entspricht. Es ist ein Teilsicherheitsbeiwert von wenigstens 2.0
für Lehmmauerwerk bei Annahme der zulässigen Spannungen nach
DIN 18954 vorhanden.

Zudem wurde aufgezeigt, daß der Standsicherheitsnachweis für
Lehmmauerwerk in Anlehnung an DIN 1053 Teil 1 nach dem vereinfachten
Nachweisverfahren prinzipiell möglich ist. Die Anwendung
wahrscheinlichkeitstheoretischer Methoden ermöglicht es, die
zulässigen Spannungen der Güte der Lehmsteinherstellung anzupassen.
Um die wahrscheinlichkeitstheoretischen Annahmen zu verifizieren,
sind umfangreiche Serienuntersuchungen an Lehmsteinen und Lehmmauerwerk
unbedingt erforderlich. Zusätzlich sind Tests notwendig, um das
Verformungsverhalten besser beurteilen zu können (vollständiges
Spannungs-Verformungsverhalten, Kriechen, Querdehnung usw. sowohl
der Steine und der Mörtel als auch des Mauerwerks selbst). Ein Ziel
wäre eine allgemeine Materialformulierung für Lehm bzw. Lehmmauerwerk
unter Berücksichtigung statistischer und
wahrscheinlichkeitstheoretischer Gesichtspunkte.

Um eine Gleichförmigkeit der Werkstoffparameter wie
der geometrischen Form garantieren zu können, ist eine
geregelte Güteüberwachung der Lehmbaustoffe und -bauteile
sowie der Bauplanung und -ausführung zu erwirken. Hierzu können
wiederum Entlehnungen aus der DIN 1053 und den dort aufgeführten
Normen vorgenommen werden.

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Jens-Uwe Schulz

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Literatur

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Fischer 95: L. Fischer: Bautechnik 72 (1995) Heft 11
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Fischer 97: L. Fischer: Bautechnik 74 (1997) Heft 8
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Mann 83: W. Mann: Mauerwerkskalender 8 (1983)

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